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Erfahrungen & Artikel

Seva machst du für dich selbst.

Sadhana Gruppe in Passau, Dezember 2015

Wir, eine Gruppe von 11 Leuten in Passau hatten in der Vorweihnachtszeit einen Jesus-Meditationsprozess mit Lucia gemacht. Als Teil des Prozesses wollten wir gemeinsam eine Seva-Aktion umsetzen. Wir hatten uns entschieden, mit unserem Spendengeld ein Projekt zu unterstützen, das sich in unserer Nachbarschaft um minderjährige Flüchtlinge kümmert, die in Passau an der Grenze ohne Eltern ankommen. Diese, meist Jungs im Alter zwischen 8 und 18 Jahren, haben teilweise eine fürchterliche Reise hinter sich. Sie werden vorübergehend in einem ehemaligen Feriendorf untergebracht und ca. 1- 4 Wochen lang von ein paar Betreuern versorgt, bevor ein permanenter Platz für sie gefunden wird.

Wenn sie dort alleine ankommen und zum Teil erst einmal 24 Stunden geschlafen haben, lernen sie vom ersten Tag an vormittags deutsch. Doch am Nachmittag und Abend brauchen sie ein Angebot, das ihnen hilft, ihre Ängste, alleine in einem fremden Land zu sein, zu überwinden.

Das Team kam auf die Idee, am Nachmittag für ein paar Stunden einen Musiklehrer zu engagieren, der die Jungs motiviert, mit ihm Musik zu machen - denn was kann Grenzen leichter und freudiger überwinden als Musik? Er bringt ihnen 2-3 Gitarrengriffe bei, gibt ihnen Rhythmusinstrumente und los geht es mit einfachen Melodien. Meistens springt der Funke rasch auf die Kids über. Sie beginnen, Lieder aus ihrer Heimat zu singen und manchmal auch zu tanzen und man kann sehen, wie die Belastung der zum Teil traumatischen Flucht-Erlebnisse für einen Moment von ihnen abfällt. Durch das gemeinsame Musik machen entsteht unter ihnen leicht und unkompliziert ein Zusammengehörigkeitsgefühl, jenseits ihrer sprachlichen und kulturellen Unterscheide.

Dies und das fürsorgliche Engagement des Betreuerteams hat uns wirklich berührt und so haben wir für dieses Projekt Gitarren und Percussion Instrumente und mehrere Sets Gemeinschaftsspiele wie Uno, Mensch-ärgere-dich-nicht usw. gekauft, damit sie ihr Fremdheitsgefühl Schritt für Schritt überwinden können und sich leichter zusammengehörig fühlen. Dazu gab es viel Tee und Zucker, was sie gerne trinken.

Als wir mit unseren Gaben in das Feriendorf kamen, wurden wir freudig empfangen, herumgeführt und der Gitarrenlehrer und ein Jugendlicher haben mit uns alte englische Songs aus unserer Jugendzeit gesungen und dazu Gitarre gespielt, während sich die anderen Jungs im Büro anstellten, denn sie dürfen jeden Abend zwischen 16:00-17:00 Uhr fünf Minuten lang mit jemandem telefonieren, egal wo in der Welt. Diese Telefonate sind für die Jugendlichen ganz wichtig, um ihren Familien und Verwandten ein Lebenszeichen zu geben und die Verbindung zu halten.

Anschließend haben wir uns über unsere Empfindungen und Gefühle ausgetauscht, denn für die meisten von uns war dies unser erster Kontakt mit Flüchtlingen, obwohl jeden Tag Tausende von ihnen in unserer Stadt ankommen. Wir waren anfänglich etwas scheu und unsicher, aber auch echt berührt von ihren Schicksalen und froh, dass wir einen kleinen Beitrag zur Integration dieser jungen Menschen leisten konnten. Es war eine Bereicherung für uns und Swami’s Worte, dass wir Seva für uns selbst machen, hat sich für uns bestätigt.

Charity in Wien, Januar 2016

Auch in Wien hat der 41-tägige Jesus-Meditationsprozess vor Weihnachten mit Lucia stattgefunden mit 25 Teilnehmern und unsere Wiener Prozess-Gruppe hat sich für eine Charity-Aktion in einem Kinder-Hospiz in Niederösterreich, das sich ‘Kinder Palliativ WG’ nennt, entschieden.

In diesem Hospiz für Kinder mit lebensverkürzender Diagnose setzt eine unserer Prozessteilnehmerinnen ein Konzept um, das ursprünglich für Altenheime entwickelt wurde - Eden Alternative. Das Konzept stellt die Kinder in den Mittelpunkt, nicht die Krankheit und gibt ihnen eine natürliche Umgebung, in der sie sich schnell von der Energie und Behandlung der Krankenhäuser erholen und sichtbar aufleben.

Die Schwierigkeit aber ist, dass das Betreuungspersonal, das in normalen Krankenhäusern trainiert wurde, wo Menschen Krankheitsfälle sind, nun neu lernen muss und will, um diese Kinder als Menschen zu betreuen, ihre Stärken sehen und nicht ihr Defizit. Sie geben viel emotionale Energie hinein und müssen nun vollkommen umdenken, eine andere Sprache entwickeln und bewusstseinsmäßig durch einen Veränderungsprozess gehen. Dafür brauchen sie Begleitung. Doch Geld, um sie mit Coaching zu unterstützen ist leider nicht im Budget enthalten. Also wollten wir diese Betreuer der Kinder unterstützen, damit sie diese wertvolle Arbeit besser tun können.

Als wir hörten, dass der Techniker im Hospiz für die Kinder bereits Mantras gesungen hatte und es den Kindern und auch ihren Eltern gefiel, war für uns klar, dass wir nicht nur Geld zu diesem Hospiz bringen, sondern auch unser Jesus-Mantra dort singen wollten.

Die Leiterin war begeistert von der Idee, dass wir kommen und in ihrer überkonfessionellen Kapelle, die ein wirklich gutes Vaastu hat, für die Kinder, Mitarbeiter und, um die Kapelle einzuweihen, unser Jesus-Mantra singen würden.

Zehn aus unserer Gruppe fuhren zusammen mit dem Zug nach Amstetten, was uns Gelegenheit gegeben hat, uns auch persönlich besser kennen zu lernen. Als wir ankamen schneite es und die Betreuerinnen fuhren die Kinder mit ihren Fahrgeräten in den Garten, in dem Kaninchen hoppelten. Sie ließen die Kinder die Schneeflocken sehen und auf der Haut spüren. Ein Junge, der wie ein kleiner Buddha in seinem Wagen saß, war erst 18 Monate alt.

Wir trafen uns alle in der Kapelle, bauten einen Altar auf, stellten ein großes Jesusbild darauf, brachten Kerze, Blumen, gesegnetes Rosenwasser aus Penukonda und Weihrauch, also alle Elemente, die uns mit dem Göttlichen verbinden und füllten die kleine Kapelle mit der Schwingung des Jesus-Mantras. Auch die Angestellten sangen mit und nach den 108 Wiederholungen sang ein Musiker aus unserer Gruppe spontan Obertongesänge, denn sein Herz war weit offen und die Akustik war so wundervoll und alle bekamen Shaktipat mit Rosenwasser und Sandelholzpaste.

Das Hospizteam hatte uns sehr herzlich aufgenommen und der Techniker, ein Herzensmensch, drückte anschließend bei Kaffee und Kuchen aus, wie sehr er die Jesusenergie fühlte und sich durch unseren Gesang bestätigt und unterstützt fühlte in seiner Arbeit dort.

Auf der Heimfahrt nach Wien waren wir alle sehr heiter und erfüllt, scherzten, erzählten Geschichten mit Swami und lachten ausgelassen über unsere Blockaden, die uns in der Zeit mit Swami so im Wege standen, aber nun im Rückblick eine solche Komik enthalten.

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Sri Kaleshwar

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