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Meisterlinie - Ramakrishna Paramahamsa

Wer ist Ramakrishna Paramahamsa?

Ramakrishna Paramahamsa war ein bedeutender hinduistischer Mystiker und ist bis heute einer der meist geliebten Heiligen Indiens. Bereits in seiner Kindheit berichtete er von spirituellen Visionen, seine ganze Leidenschaft und Hingabe galt der Göttlichen Mutter, Mahakali.

Er praktizierte während seines Lebens auf verschiedenen spirituelle Wegen, durchlief verschiedene spirituelle Traditionen dieser Welt. Seine Erfahrung durch die eigene Praxis ließ ihn die letztendliche Einheit aller Religionen erfahren. Seine schlichte Botschaft an die Welt lautete: “Alle Religionen führen zum gleichen Ziel.”

Ein Gleichnis Ramakrishnas zur Gleichheit aller Religionen:

„Ich sehe überall Menschen, die sich im Namen der Religion streiten: Hindus, Muslime, Brahmos, Vishnuiten usw. Sie bedenken aber nicht, dass der, der Krishna genannt wird, ebenso Shiva heißt, und ebenso gut kann er Urkraft, Jesus oder Allah genannt werden und ebenso gut der eine Rama mit seinen tausend Namen. Ein Teich mit vielen Badetreppen. Auf einer schöpfen die Hindus das Wasser in Krügen und nennen es Jal; auf einer anderen schöpfen die Muslime das Wasser in ledernen Schläuchen und nennen es Pani; auf einer dritten die Christen und nennen es Water. Können wir uns denn vorstellen, dass dieses Wasser nicht Jal ist, sondern Pani oder Water? Das wäre doch lächerlich! Der Urgrund ist Einer unter verschiedenen Namen, und ein jeder sucht nach demselben Urgrund; nur Klima, Naturanlage und Benennung schaffen die Unterschiede.“

Sri Kaleshwar sagt, dass Ramakrishna sich jahrelang danach gesehnt hatte, die Göttliche Mutter zu sehen, doch keine seiner spirituellen Praktiken ihn zu speziell dieser Erfahrung führen konnte. Schließlich initiierte ihn eine Heilige (eine ‘Bhairavi Mata’) in die Praktiken aus den Palmblattbüchern, durch die er sich diesen tiefsten spirituellen Wunsch erfüllen konnte. Er hatte eine direkte Erfahrung mit der Mutter und sah sie daraufhin täglich. Die Praktiken, die er benutzte, um die Göttliche Mutter zu sehen und sie zu verstehen, sind dieselben Techniken, die Sri Kaleshwar lehrte.

Am 15. August 1886 starb Ramakrishna im Kreis seiner Schüler an Kehlkopfkrebs. Sein Werk wurde durch Vivekananda fortgesetzt, der das Vermächtnis Ramakrishnas auch in den Westen trug, Hinduismus und Yoga erstmals einer breiten Öffentlichkeit in den USA und Europa bekannt machte und die Ramakrishna-Mission begründete:

Wenn das Parlament der Religionen der Welt etwas gezeigt hat, dann ist es Folgendes: Es hat der Welt bewiesen, dass Heiligkeit, Reinheit und Mildtätigkeit nicht ausschließliche Besitztümer irgendeiner Kirche in der Welt sind und dass jedes System Männer und Frauen von erhabenstem Charakter erzeugt hat. Angesichts dieser Tatsachen bemitleide ich von ganzem Herzen denjenigen, der vom ausschließlichen Überleben seiner eigenen Religion träumt und von der Zerstörung der anderen; und ich zeige ihm, dass auf dem Banner jeder Religion trotz Widerstandes bald geschrieben stehen wird: ‘Hilfe und nicht Kampf’, ‘Gegenseitiges Durchdringen und nicht Zerstörung’, ‘Harmonie und Frieden und nicht Widerspruch.’

Swami Vivekananda